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Sei du selbst – wirklich??

Sei du selbst – hmmm….?
Erinnerst Du Dich an den Moment, wo jemand vor Dir steht und sagt: „Sei einfach nur Du selber.“ 
Wie erging es Dir dann? Bei mir ging’s dann in meinem Kopf in etwa so zu: „Hmmm…und wer bin ich überhaupt? Und denkst Du wirklich, dass das eine gute Idee wäre? …ich fände es sehr gewagt…. Hmmm….was will mir diese Person damit wirklich sagen?“ Es hat ein paar Jahre gedauert, doch für mich persönlich habe ich eine plausible Antwort gefunden und möchte diese heute mit Dir teilen. 
Auf ins Abenteuer
Auf ins Abenteuer
Bist du das, was andere von Dir erwarten?
In meinem Podcast (ist in English – so gut es geht..) spreche ich über zwei grosse Bedauern, die Sterbende auf dem Todesbett immer und immer wieder erwähnen. 
Reue Nummer eins 
Ich wünschte, ich hätte den Mut gehabt, mir selbst treu zu bleiben, statt so zu leben, wie andere es von mir erwarteten. 

 

Bonnie Ware schreibt in ihrem Buch dazu, dass hier vor allem auch die ungelebten Träume erwähnt werden und meint, man sollte einige seiner Träume honorieren indem man sie umsetzt oder wenigstens versucht, alles dafür zu tun, dass gewisse Träume in Erfüllung gehen. Solange wir gesund sind, haben wir die Möglichkeit dazu. Danach ist es eindeutig zu spät.

 

Meine Gedanken dazu sind: 
Wie ist Dein Weg? Wie würdest Du es tun? 
Stell Dir diese Frage immer und immer wieder. Egal in welcher Situation Du bist, halte kurz inne und überleg Dir:
  • Wie würde ich es tun?
  • Wie würde ich jetzt reagieren wollen?
  • Was würde ich jetzt dazu sagen?
Wir tun oft Dinge, weil man es halt so tut. Weil es der Norm entspricht. Weil man es so gelernt hat. Aber ist das wirklich Dein Weg? 
Marina traut sich
Marina traut sich
 
Meine Geschichte dazu: 
In meinem Podcast erzähle ich von diesem Beispiel: 
Am Anfang meiner Selbständigkeit ging’s nicht wirklich gut… Im Gegenteil, es ging be******en und es wurde immer dringender, dass ich langsam aber sicher Zeichen erhielt, dass es Sinn machen würde, weiter zu machen. Für mich kam nichts anderes in Frage – aber das Bankkonto war anderer Meinung. Ich war verzweifelt, denn ich versuchte ja alles so zu tun, wie man es mir sagte. Ich las zig Bücher zum Thema „unternehmerisches Denken“ und „die 7 wichtigsten Strategien um erfolgreich zu werden“. Doch es funktionierte immer noch nicht. 
Eines Tages führte mich Samuel zum Italiener aus und bei einem langen Abendessen wo wir über die Strategien für die Firma sprachen stellte er mir diese eine Frage: „Aber wie würdest DU es tun? Wie würde es AnnA machen?“ 
Ich sah ihn an und meinte: „Ah, das weiss ich ganz genau.“ Und zählte ihm auf, wie ICH es tun würde. Seine Aussage, zum Dessert war: „Vielleicht ist es jetzt an der Zeit, dies zu wagen.“ 
Ich war bereit ein Risiko einzugehen und vielleicht auch zu scheitern. Doch lieber war mir jetzt zu scheitern, als zu bereuen, dass ich es nicht versucht hätte. 
Ab dann veränderte sich alles. Ich wurde authentischer, ich machte es anders und langsam fing es den Leuten an zu gefallen. Natürlich nicht allen – aber das war ok, es ist eine Illusion zu glauben, dass man allen gefallen kann. 
Reue Nummer zwei 
Ich wünschte, ich hätte den Mut gehabt, meinen Gefühlen Ausdruck zu verleihen. 
Bonnie Ware schreibt dazu: dass viele sich dazu geäussert hätten, es nicht getan zu haben, um eine gewisse Stabilität und Harmonie zu bewahren. Doch die Folge davon ist,  dass sich viele in einer mittelmäßigen Existenz einrichten und nie zu dem werden, was sie hätten sein können.
Meine Gedanken dazu sind:
  • Lerne zu sagen, was Du denkst.
  • Lerne zu kommunizieren.
  • Lerne wie du es sagen möchtest. Oft ist das WIE wichtiger als das was. 
  • Lerne nein zu sagen. Wenn Du lernst NEIN zu sagen, schaffst Du viel Zeit und Raum für die wirklich wichtigen Dinge und Personen im Leben. 
Sei einfach Du selber – was es sicherlich nicht bedeutet
Die Aussage: „So bin ich nun halt“ ist eine faule Entschuldigung  – so sehe ich das. 
Es wird Dich auf die Länge nicht glücklich machen, denn Du spürst selber, dass Du stehen bleibst. Niemand möchte stehen bleiben. Das Leben geht immer vorwärts. Mal schneller, mal langsamer, aber stehenbleiben ist nicht der Weg. 
 
Denk daran, dass Du immer daran arbeiten kannst, eine bessere Version (erinnerst Du Dich an den Vlog dazu?) von Dir selber zu werden.  
Resumée: 
Warum schreibe ich darüber? Weil es eine brutale Zeitverschwendung ist, jemand zu sein, der Du nicht bist.
  • Wage es Dich selber zu sein.
  • Wage es, Deinen Weg zu finden.
  • Wage es Deine Art zu finden und zu leben.
  • Wage Deine Gefühle auszudrücken.
  • Wage es ab und zu etwas anders zu sein. 
Zeig dich

 

Meine persönlichen Gedanken dazu: Für mich war das nicht einfach und ist es immer noch nicht, es zu wagen, meinen Weg zu gehen. Denn man wird kritisiert oder erhält immer wieder Kommentare „also anna….“. Ich habe oft eine unkonventionelle Art und Weise an die Dinge ranzugehen. Egal ob in der Kindererziehung mit Nina, im Arbeitsleben oder sonst wo. 
Doch eines ist mir klar: würde ich es so machen, wie es andere von mir erwarten und mich selber unterdrücken müsste, dann würde ich dies bereuen. Und ich bin unglaublich offen für andere Wege und finde es etwas vom Spannendsten zu hören, wie es andere machen. Denn so lerne ich dazu, aber immer mit dem Hintergedanken: „Ah spannend….und wie würde ich dies nun umsetzen?“ 
Das macht Spass und ist spannend. DAS ist Leben.
Nun wünsche ich Dir von Herzen, dass Du Dich wagst Träume zu erfüllen, Dich zu zeigen und das Leben in vollen Zügen zu dem Leben zu machen, wie Du es Dir wirklich vorstellst. Meine Unterstützung hast Du! 
Von Herzen, anna.

 

P.S. Man kann mich nun auch meinen Podcast auf iTunes abonnieren (oder auf Soundcloud oder Stitcher oder tunein

 

P.P.S und hier geht’s zum VLOG

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