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Roadtrip = Momente-Abenteuer

Unser Roadtrip
Liebe Christa
Weisst Du noch, als wir damals unseren kleinen Roadtrip ins Tessin machten? Wo der Bus ca. 10 Minuten nach der Abfahrt schon eine Panne hatten? Und wie man uns dann die Erlaubnis gab, dass wir jeglichen Stau umfahren dürften, da es wichtig war, den Motor auf Hochtouren laufen zu lassen? Als wir ankamen wollten wir einen Drink nehmen bevor wir zum Essen gingen, setzten uns an einen Steg mit einer Bar, verstanden jedoch schnell, dass wir auf einem Boot sassen, welches dann ablegte und wir so ganz ungeplanterweise eine Fahrt über den See machten. Nicht zu vergessen, als wir abends im Bus lagen, Du warst schon am Einschlafen und ich hörte damals noch India Arie und hatte absolute Glücksgefühle: ich war so froh über den Moment, den erlebten Tag, die Freundschaft mit Dir. Es war ein höchst intensiver und emotionaler Moment und ich erinnere mich heute noch dran, als wäre es gestern gewesen. Doch es sind JAHRE vergangen.
Erinnerungen
Ich sammle Momente. Und wenn ich sie nicht sammle, dann kreiere ich sie selber. Jeden Tag. Ich möchte nicht nur einen Rucksack voll mit Momenten, nein, auch nicht ein Koffer voll mit Momenten, sondern ich möchte ein Containers voll mit Momenten.
Moments
Annas Momente
Warum aber kann ich mich so gut an diesen Moment mit Dir erinnern, liebe Christa?
Nicht nur weil es ein höchst intensiver und emotionaler Moment war – es kommt noch eine zweite Zutat hinzu: die volle Aufmerksamkeit. Diese Mischung macht aus, dass wir uns möglicherweise an einen solchen Moment für immer sehr gut erinnern können. Zur vollen Aufmerksamkeit kommen wir später nochmals.
Roadtrip – das perfekte Werkzeug für alle Momente-Kreateure
Wann hast Du lieber Leser und liebe Leserin das letzte Mal einen Roadtrip gemacht? Ein Roadtrip ist das ideal Mittel um Momente zu erleben. Und wie Du weisst, dreht sich in meinem Zeitmanagement alles um Momente. Die Zeit besteht aus Momenten und wir müssen sie sehen, vielleicht sogar suchen oder eben selber kreieren.
Road Trip
Roadtrip von Mittelschweden nach Südschweden
Letzte Woche entschieden wir (mein Mann und ich) uns spontan, einen 3 tägigen Ausflug zu machen. Das hiess: Tag 1: mindestens 7 Stunden im Auto verbringen – ungeplante Momente erleben. Tag 2: am Ankunftsort einen ganzen Tag lang ungeplante Momente erleben. Tag 3: mindestens 7 Stunden im Auto verbringen um wieder nach Hause zu fahren und somit auch wieder viele Möglichkeiten hatten, um ungeplante Momente zu erleben.
Da dreh ich fast durch – ich liebe diese Zeit eines Roadtrips. Neugier und Freude übernehmen meinen Körper und ich mutiere zum Kind.
 Anna on a Roadtrip
Verlangsame die Zeit mit ungeplanten Dingen
 Vielleicht erinnerst Du Dich, dass ich schon mal erwähnt hatte, dass Routine ein richtiger Zeitkiller sein kann. Versteh mich nicht falsch, Routine ist toll und ich liebe sie ebenso. Doch wenn man ab und zu daraus ausbrechen kann, dann gibst Du dem Ungeplanten eine Chance sich zu zeigen und daraus können wunderbare Geschichten und Momente entstehen.
Wir erschaffen uns Erinnerungen
Auch, weil wir sie uns regelmässig wieder erzählen oder uns eben daran erinnern: weisst Du noch, als wir unseren Roadtrip nach öland gemacht haben? Jahrelang werden wir uns davon erzählen. Deshalb lohnt es sich, viele Erinnerungen zu schaffen – Momente zu erleben. In unseren Erinnerungen bleiben vor allem das „was“, das „wo“ und das „mit wem“. Das „wann“ verliert die Wichtigkeit. Versuch es selber: wenn ich Dich frage; „erzähle mir von Deinem letzten Sommerurlaub“ – dann wirst Du mir das was, wo und das mit wem gut beantworten können. Frage ich Dich nach dem Abreise und Ankunftsdatum, wird es kritischer. Und natürlich macht es auch noch einen Unterschied, wieviel Zeit vergangen ist, umso weniger wichtig wird das „wann“. In einer Erinnerung spielt das Erlebte eine Rolle, nicht die Zeit. Und hier wird es spannend: ein Roadtrip der 3 Tage dauert kann genau so viel bedeuten wie ein Urlaub von 1 Monat. Die Zeit spielt einfach nicht so eine wichtige Rolle beim Thema Erinnerungen.
Sammle Erinnerungen – sammle Momente
Ich habe eine Ideen wie Du dies machen könntest. Jeden Tag ein einziges Photo.
Die Idee des Tagesphotos habe ich von meiner Freundin Barbara W. Danke liebe Barbara – eine wunderbare Frau – falls Du sie auch kennenlernen möchtest, hier findest Du sie: Barbara Wagner
Stell Dir vor, Du machst jeden Tag ein Tagesphoto. Ein einziges Tagesphoto. Nicht mehr Photo hier und Photo da und am Schluss schaust Du sie eh nicht mehr an. Nein, sondern nur ein einziges Tagesphoto. Das fantastische daran ist, dass man sich sehr oft an das davor und das danach erlebte von diesem Tag erinnern kann. Am Ende des Jahres hast Du ein Jahres-Photo-Tagebuch.
Hier geht’s zum Roadtrip Vlog.

https://youtu.be/o5hs_fY1gkc

 Liebe Christa, zum Glück haben wir viele von diesen Roadtrips gemacht und ich freu mich schon auf die weiteren! Danke Dir für diese Momente.
Von Herzen, AnnA.
P.S. Für alle die meine World Tour “Let’s talk about time” in Zürich erleben möchten: https://anna-jelen.com/event/zuerich-the-time-expert-on-world-tour-meet-up/ 
P.P.S. Starte den Tag mit guten Momenten. Mit Morgenritualen (jetzt kostenlos erhältlich – es steht zwar: jetzt kaufen, erscheint dann aber im Warenkorb ohne verrechnet zu werden). So gibst Du dem Tag gleich zu Beginn die Chance, ein richtig guter zu werden.
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