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Loslassen – so mach ich es

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Liebe Liebenden

Ich habe das Glück sagen zu können, dass mir das Loslassen gut gelingt. Doch das war nicht immer so. Ich musste es lernen. Und mit etwas Training kann man vieles lernen.

Vlog siehe unten am Ende

Möglicherweise bist Du gerade in einer Veränderung und fühlst Dich dadurch leicht überfordert und gestresst? Dann wäre auch hier „loslassen“ angesagt. Wie das gehen kann, das habe ich von Leo Babauta gelernt. Lass mich erzählen, was bei mir am besten funktioniert hat.

Happy.
Loslassen wovon?

Doch loslassen wovon? Ich glaube, es gibt immer ein Thema, welches man etwas loslassen sollte. Und vielleicht sogar immer wieder? Loslassen heisst für mich auch eine Pause von etwasem machen. Wenn ich Feierabend mache, dann mache ich auch gerne mal eine Pause von meinen Gedanken an die Arbeit – damit meine ich auch loslassen. Die Gedanken an die Arbeit einfach für eine gewisse Zeit loslassen. Sich auf anderes Fokussieren. Und somit loslassen. Ich sag mir oft dazu den Satz: „Zeit für was Anderes.“

Die Veränderung findet laufend statt

Sogar ein Gegenstand verändert sich: er wird älter oder vergilbt. Du veränderst Dich laufend. Heute wirst Du Dinge erleben, die Dich auf irgendeine Art verändern werden. Das heisst: Veränderung ist normal. Veränderung findet laufend statt. Lass los. Du kannst nichts wirklich festhalten. Wenn wir also an etwas festhalten, dann für nichts. Wir können die Veränderung nicht stoppen. Du kannst Dich nicht an etwas festhalten. Es muss sich verändern, laufend. Also lass es lieber los, sonst versuchst Du etwas Unmögliches zu tun. Etwas festhalten welches ständig in Bewegung ist, wird auf Dauer sehr anstrengend. Das wäre wie wenn Du versuchst den Wind festzuhalten.

Den Wind festhalten – geht nicht…
  1. Schritt:  versuche diese Realität so zu akzeptieren.
  2. Schritt: versuche es als Freiheit zu sehen, dass Du gewisse Dinge nicht festhalten kannst – es macht Dich viel viel freier!
  3. Schritt: denk daran, dass Du somit auch die Möglichkeit hast, Dich laufend neu erfinden kannst oder laufend etwas verändern kannst
Loslassen auf der Insel – komm mit!

Während ich dies schreibe, bin ich immer noch auf der Insel in Schweden. Natürlich denkst Du, dass das Loslassen auf einer kleinen Insel in Schweden besser funktioniert, als zu Hause. Ja, Du hast Recht! Die Distanz zum Alltag hilft enorm, loslassen zu können. Doch ich sehe es hier als Training und lasse es zur Gewohnheit werden, so dass ich dies auch zu Hause im Alltag einsetzen kann.

Lass mich noch kurz in die beiden Themen eintauchen: Loslassen im Urlaub und Loslassen im Arbeitsalltag.

Loslassen im Urlaub

Der Ort und die Distanz haben einen großen Einfluss auf „loslassen können“. Und dann gibt’s gewisse „goldene Regeln“, damit das Loslassen ziemlich schnell eintrifft.

  • Wichtigste Regel überhaupt: keine Pläne haben
    Nur dann kann auch die Langeweile auftauchen und die Langeweile hilft einem enorm in diese „Leere“ einzutauchen. Und diese Leere ist ideal um alles um sich herum loslassen zu können. Die Wörter Leere & Langeweile sind oft negativ behangen, jedoch sind es fantastische Zustände der persönlichen Entwicklung.
  • Minimaler Input
    So wenig Input wie möglich. Umso weniger Input von aussen, umso mehr Output kommt von innen. Das heisst: wenn ich mich nicht mit externen Informationen ablenke, zeigen sich meine persönlichen und ehrlichen Gedanken.
  • Beobachten was man sieht und spürt
    Das beste Werkzeug um loslassen zu können. Fokussier Dich nur auf das was Du siehst und das was Du spürst. „Was für ein schönes blau. Ich spüre den Wind in meinem Gesicht. So viele verschieden Nuancen von grün. Dunkelgrün, hellgrün, braun-grün, gelb-grün. Wie rhythmisch die Wellen doch sind, obwohl es so chaotisch aussieht.“
  • Dankbarkeit & Genuss
    Oft sitze ich nur da und denke an die kleinen (oder grossen) Dinge für die ich dankbar bin. Und wenn ich in den Genuss komme ein feines Bier oder einen liebliches Glas Rotwein trinken kann, dann versuche ich richtig in den Geschmack einzutauchen. “Bewusstes essen“ gibt es schon und viele sprechen darüber. Ich finde man kann auch über „bewusstes Trinken“ sprechen.
Loslassen am See
Loslassen im Arbeitsalltag

Eigentlich versuche ich die oben erwähnten Punkte auch in meinem Arbeitsalltag/ Alltagswoche so gut wie möglich zu integrieren.

  • Keine Pläne an den Wochenenden zu haben ist für unsere kleine Familie etwas vom Wichtigsten.
    Der minimale Input ist schwieriger einzuhalten, funktioniert aber auch – einfach in anderen Dimensionen. Hier lohnen sich die Fragen: wie oft im Tag muss ich meine Emails checken? Wann muss ich erreichbar sein und wann kann ich mein Handy auf lautlos stellen und ausser Sichtweite legen? Welcher Input bringt mich weiter? Welcher kann komplett weg?
  • Beobachten was man sieht und spürt wird im Arbeitsalltag noch wichtiger – gut einsetzbar wenn man Mini-Pausen macht
  • Dankbarkeit äussern ist ein guter Start für in den Tag
  • Genuss hat immer Platz und kann durchaus was anderes sein als Bier oder Wein 🙂

Doch dazu kommen noch weitere Punkte dir mir das Loslassen im Arbeitsalltag vereinfachen.

  • Morgenrituale
  • Spaziergang
  • Nur eine gewisse Anzahl von Stunden arbeiten und danach wirklich aufhören und sich anderen Themen widmen
  • Golfen
  • Relax und Pausenkultur
  • Platz für gute Konversationen im Alltag einbauen (kann auch über Telefon geschehen)

Nun schicke ich Dir von Herzen liebe Grüsse.

Anna.

P.S. Die Infos zu dem neuen “It’s time to change” (im Video spreche ich darüber bei 5:08) Programm auf der Insel in Schweden oder an einem ähnlichen Ort in Schweden wird in den kommenden Wochen detailliert aufgeschaltet. Wir werden maximal 5 Personen auf der Insel sein und das Programm dauert 3 Wochen. Garantie: danach gehst Du mit einem freaking guten Plan nach Hause.

P.P.S. Hier geht’s zum heutigen Vlog zum Thema “Loslassen”

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Comments (3)

Liebe Anna, ich habe versucht das Video zu starten, jedoch geht es nicht.
Kannst Du mal schauen, vielleicht kannst Du das wieder Online schalten.
Liebe Grüsse
Roger

Lieber Roger – hier ist das Video “LET GO” dazu: https://youtu.be/g5IA99Gh_sQ

Super und Ganz lieben Dank, Anna????

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