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Der Tod mein Motivator

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Lass uns über den Tod sprechen
Liebe Liebenden
Wenn wir über die ZEIT sprechen, dann sprechen wir über LEBEN. Aber wir können nicht über das Leben sprechen, ohne über den Tod zu sprechen.
Für viele ist das sehr unangenehm. In unserer Kultur schon fast ein Tabu-Thema. Doch den Tod zu verleugnen ist wohl das Schlechteste was wir machen können – vor allem für unseren Umgang mit der Zeit.

 

Friedhof Nyon
Der Tod hilft mir, meine Zeit zu würdigen
Der Tod hat mir schon immer geholfen, meine Zeit zu würdigen. Ich denke täglich an den Tod und täglich weckt es meine Lebensfreude aufs Neue. Extrem? Vielleicht – aber ohne schlechten Nebenwirkungen.
Die Gedanken an den Tod machen, dass ich das meiste aus meinem Leben holen möchte.
Die Realität ist, dass der Tod das Ende einer Lebenszeit ist. Doch nun stell Dir vor, Du wärst jemand der den Tod leugnet. Dann leugnest Du ja auch, dass die Zeit enden wird. Nun frage ich Dich:  was denkst Du, wie Du dann Deine limitierte Zeit schätzen kannst?
Wenn wir den Tod ignorieren, dann kann es sein, dass wir unser Leben so gestalten, als hätten wir noch 1000 Jahre zu leben. Na dann Prost Mahlzeit.
Wenn wir akzeptieren, dass der Tod kommen wird und dass wir bis dahin ZEIT haben (und nicht mehr sagen: „Ich habe keine Zeit.“) dann gehen wir ganz anders durchs Leben, davon bin ich überzeugt. Sobald Du täglich daran denkst, dass der Tod irgendwann eintreffen kann, wirst Du der Zeit einen ganz anderen Wert geben. Und Du wirst sie zelebrieren! Du wirst vor Freude ausflippen, weil Du immer noch Zeit hast!
Holy Moly hat mir der Tod Angst eingejagt!
Ich bin dem Tod mal kurz begegnet. Er hat mir eine Heiden Angst eingejagt. Himmel hilf, niemals werde ich diesen Moment, diese Stunden, vergessen. Doch heute weiss ich, dass es eine Chance war das zu erleben. Es hat mir einen ganz neuen Weg gezeigt und ich bin dankbar dafür. Doch das geht nur, wenn man alles was einem geschieht als Lehrer betrachtet. Egal wie schlimm, herzzerbrechend oder weh es tut. Es muss für den inneren Wachstum dazu gehören. Harte Fakten und unglaublich schwierig, aber nur so kommt man wieder aus der Krise raus.

 

Wie es war, schildere ich ausnahmsweise detailliert in meinem englischen Podcast. Vielleicht kann ich somit einigen helfen, nicht darauf zu warten, so ein Erlebnis zu haben, sondern das Leben jetzt schon zelebrieren. Zu verstehen, was es bedeutet am Leben zu sein! Vor allem wenn Du gesund bist, dann ist es an der Zeit dies mal so richtig zu feiern.
Du hast das Wertvollste was es gibt in Deiner Hand; Deine Zeit. Komm, mach das Beste aus Deiner Zeit. Sei pro-aktiv. Geniesse es. Feier es. Lach! Tanze! Schrei raus! Flipp mal so richtig aus! Sei dankbar, dass Du immer noch da bist. Sogar in einer Krise solltest Du dankbar sein, sie zu erleben. Jede Krise bringt uns weiter. Jede Krise ist ein Weg zu Wachstum und jede Krise gehört zum Leben. Ohne würden wir stehen bleiben.
Die unbewässerten Gräber in Nyon
Ich habe ein Jahr lang, in meiner Mittagspause in Nyon, Gräber auf dem Friedhof bewässert. Die Gräber die niemand besuchte und die Pflanzen auch schon halb tot waren. Danach bin ich jedesmal himmelhoch jauchzend zur Arbeit zurück gelaufen. Wie oft hab ich vor Freude geweint, sogar wenn es mir mal schlecht ging, dass ich immer noch die Chance hatte da zu sein. Das Leben fühlen. Die Zeit mit Momenten und Abenteuern ausfüllen.
Mein Moment mit der Kuh
Diese Momente finden laufend statt. Schau einfach nur mal raus, vielleicht siehst Du einen? Und falls keiner da ist, kreier einen. Gib Dir einen Moment worauf Du gerade Lust hast. Nichts tun? Lesen? Kochen? Musik hören? In die Natur gehen?
Kreiere eine Moment für den es sich lohnt zu leben. Etwas was Dir gut tut. Oder vielleicht ist es auch ein Moment für jemand anders?

 

Sie hat mir einen Moment geschenkt…

Herzlichen Glückwunsch, Du bist immer noch am Leben und das sollte gefeiert werden.

Hier geht’s zum Vlog dazu:

Herzlichst, Anna.

 

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