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Speed speed speed !

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Speed speed speed!

Ich liebe Geschwindigkeit. Doch in der Geschwindigkeit verliere ich die Kontrolle. Diese minim kleine Problem verursacht, dass ich nie in meinem Leben ein Motorrad haben/fahren darf – ich weiss, das wäre viel zu gefährlich für mich.

Als ich selber noch ein Auto hatte, bin ich regelmässig auf die Rennbahn gefahren um es auszuleben. Auf den öffentlichen Strassen wollte ich dies nicht tun – zu teuer und zu gefährlich.

Speed

Und dann fand ich das perfekte für mich: die Geschwindigkeit mit einem Pferd erleben zu dürfen. Mit Diabolo bin ich damals über Wälder und durch Wiesen galoppiert und beide schrien vor Glück (ja, auch Diabolo!). In Argentinien konnte ich es auf dem Rücken von meinem Polopferd Mouse ausleben.

Speed

Doch mit den Jahren hat es sich etwas gelegt. Und ich bin froh darum. Schnelligkeit und Speed haben nicht mehr die Wichtigkeit für mich wie damals. Im Gegenteil, jetzt hat auch die Langsamkeit ihren Reiz. Doch noch interessanter ist das Zusammenspiel von beiden Seiten. Ich weiss genau, wann ich Gas geben kann und wann ich einen Gang runter schalten muss. Und so kommen wir zum Thema ZEIT.

Geschwindigkeit versus Langsamkeit

Es braucht beides. Wir müssen genau wissen, wann wir beschleunigen sollen und wir müssen wissen, wann wir entschleunigen müssen. Ein Dauerzustand in einem der beiden Tempos wird auf Dauer nicht möglich sein. Meine Frage an Dich: kannst Du bewusst Gas geben und bewusst das Tempo mal drosseln? Ich drossle mein Tempo mit Ritualen – davon habe ich ja hier 33 Ideen.

Und Gas gebe ich automatisch, wenn ich euphorisch und enthusiastisch bin. Also immer wenn ich arbeite. Ich würde mit vollem Tempo gegen die Wand laufen wenn ich mich nicht regelmässig, mehrmals am Tag bändige. 🙂 Zugleich würde ich nicht mehr sehen, vor lauter Tempo, wohin ich laufe. Deshalb mein Motto: have a break. Immer wieder. Kleine Pausen, grosse Pausen. Nach jeder Pause sehe ich klarer. Ich liebe dieses Gefühl.

Fährst du mit angezogener Handbremse?

Viele Menschen mit denen ich beruflich zu tun habe, fahren mit angezogener Handbremse. Wie sieht das bei Dir aus? Lebst Du Dich voll und ganz? Oder lebst Du immer noch ein Leben, was von Dir erwartet wird? Ich habe mit Menschen auf dem Sterbebett gesprochen und sie haben es bereut, dass sie es nicht gewagt haben, das Leben so zu leben, wie sie es wollen. Die Zeit tickt nie zu schnell oder zu kurz. Sie tickt immer gleich. Doch kann es sein, dass es Dir vorkommt, dass sie zu schnell tickt? Dann kreierst Du zu wenig Momente im Alltag, die Dir dieses Grinsen am Ende des Tages ins Gesicht zaubert und Du denken kannst: “Wow, das war mal wieder so ein unglaublich fabulöser Tag!”.  Oder noch ein Tipp: erlebe Dinge wieder zum ersten Mal! So brichst Du die Routine und sofort tickt die Zeit wieder etwas normaler.

Résumée des Tages

Wechsle bewusst immer wieder ab zwischen Beschleunigung und Entschleunigung. Somit gibst Du auch Deinem Nervensystem die nötigen Impulse, Du erinnerst Dich; Wechsel zwischen Parasympathikus und Sympathikus (siehe #1 und #2.

(Kurzer Auszug: Unser Körper weiss eigentlich, wie er mit Stress umgehen muss. Denn hier sprechen wir vom vegetativen Nervensystem, auch das autonome Nervensystem (autonom, weil es unabhängig von willentlicher Beeinflussung ist) wird in zwei funtionelle Teile untergliedert, den sympathischen (SNS – Angriff oder Flucht) und dem parasympathischen Zweig (PSNS – Erholung und Regeneration) – die arbeiten gegensätzlich und abwechselnd zueinander. )

VLOG #21 Speed speed speed

Doch hier geht es nun zum wöchentlichen Vlog – #21 – mit wunderbaren Oldtimern vom Classic Car in Arosa. Ihr werdet sehen, der Einfluss von lauten Motoren und schönen Autos machen mich leicht euhporisch…. 🙂

 

Einen fabulösen Tag wünsche ich Dir, herzlichst,

AnnA

 

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